Posts Tagged 'film'

Kaufen für die Müllhalde

von Nicole Zaugg (BA Design – Vertiefung Style&Design)


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Als ich letzte Woche am Abend spät von der Arbeit nach Hause kam, sah ich zufälligerweise die letzten Minuten des Dokufilms „Kaufen für die Müllhalde“. Der Film behandelt das Thema der heutigen Konsumgesellschaft und wie es dazu kam.
Am nächsten Abend habe ich auf der Homepage von Arte den ganzen Film nachgeschaut, weil ich mich täglich mit dem Thema Konsumgesellschaft in Berührung komme aber auch, weil ich fand er passe sehr gut zum laufenden Modul „What’s Next“.

Das Bedürfnis nach Neuem hat sich in der westlichen Gesellschaft derart durchgesetzt, dass wir es als „normal“ empfinden.
Shoppen bezeichnen viele Menschen (dazu gehöre auch ich) als ihr Hobby.  Früher ging ich jeden Samstag oder sogar mehrmals die Woche in den H&M und weitere Läden dieser Art. Ich gab viel Geld für Kleider aus, welche mir nach wenigen Monaten nicht mehr gefielen. Sie waren dann alt, nicht mehr so trendy, meistens waren sie aber auch verzogen, weil die Qualität so mies ist.
Irgendwann habe ich aber damit angefangen, mir vor jedem Kauf die Frage zu stellen, ob ich diese Dinge wirklich brauche,  die da vor mir liegen. Brauchen tu ich sie natürlich nicht. Also verzichte ich auf den Kauf. Weiterlesen ‚Kaufen für die Müllhalde‘

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Ein performatives Experiment zu „What’s Next?“

von Claudia Ginocchio  (BA Vermittlung von Kunst und Design)

„Die Zukunft wird bunt sein….Sie ist nicht in Stein gemeisselt…. Wir können sie mitgestalten.“
Das ist mir besonders geblieben aus  dem „Fazit“, welches wir von dem Designer und Philosophen Basil Rogger erhalten hatten.

Die Woche des Z-Modul mit Studenten aus verschieden Disziplinen der ZHdK und kompetenten Dozenten aus den Bereichen Kunst,  Design, Theater,  Musik, Film, Neue Medien und Philosophie hat extrem viele Inputs und ein flimmerndes und kreisendes Sammelsurium im Kopf veranstaltet. Es hat mich dazu bewogen ebenfalls etwas aus der bunten Mischung dieser kreativen Kräften wiederzugeben. Ich wollte ein  interdisziplinäres Gemeinschaftswerk entstehen lassen und es sollte etwas mit meiner vorherigen Arbeit, der Malerei, zu tun haben. Ich wollte aber auch die Chance der „Neuen Medien“ nicht verpassen. Eine Performance schien mir geeignet, um etwas Neues, Vielfältiges zu verwirklichen.

Das eine ist die Idee, das Konzept, der Entwurf und eine Vorstellung, wie etwas sein könnte. Auf dem Leinwandbild sollte jede/r  Student/in einen Begriff oder ein Symbol als Antwort auf die Frage: „Was kommt nach der Krise?“ schreiben oder zeichnen. Das Thema hat uns die ganze Woche beschäftigt und sollte für alle ohne weiteres möglich sein.

Mit verschiedenen Pinseln, Farben und einem Malkittel sollten sie in die Position des Akteurs steigen und sich beteiligen an dem kooperativen Werk. Weiterlesen ‚Ein performatives Experiment zu „What’s Next?“‘

Marcy Goldberg: Film

Die Krise von Alt und Neu im aktuellen Filmschaffen: 2 Perspektiven
Im Laufe von gut 100 Jahren Filmgeschichte hat jede neue technologische Entwicklung eine Krise ausgelöst, welche die ästhetischen Möglichkeiten des Kinos erweiterte. Die neuesten Entwicklungen führen aber zu einem Paradox: Einerseits wird es immer einfacher, die sichtbare (und hörbare) Welt möglichst realistisch zu reproduzieren; andererseits wird es immer schwieriger, zwischen authentischen und erfundenen Bildern und Situationen zu unterscheiden. Im aktuellen Schweizer Filmschaffen zeigt sich eine weitere Dialektik zwischen Alt und Neu: Die hieisige Berglandschaft, einst verpönt, wird wieder zur Quelle der Inspiration einer neuen Generation von FilmemacherInnen.