Archive for the 'Allgemein' Category

Symposion WHAT’S NEXT? – Videos online

Die Video-Mitschnitte der Vorträge vom Symposion WHAT’S NEXT? sind online unter Vorträge.
Zu hören und zu sehen sind: Aram Bartholl (Berlin): What‘s next? – Getting real: Post-Internet, Matthias Böttger (Raumtaktik / DAZ Berlin): What‘s next? – Talking Futures: Räume von morgen, Holm Friebe (Zentrale Intelligenz Agentur, Berlin): What’s next? – Szenarios für die Kultur- und Kreativwirtschaft, Johannes M. Hedinger (Com&Com / ZHdK Zürich): What’s next? – Postirony and Global Art, Timo Meisel (Universität Köln / Berlin): What’s next? – Design, Torsten Meyer (Universität Köln): What’s next? – Art Education, Sebastian Plönges (Universität Hamburg /@autopoiet): What’s next? – Society, Konstanze Schütze (Universität Köln / Dresden): What was next? – (post)conceptual Art, Wey-Han Tan (Universität Hamburg): What’s next? – second order gaming.

Review What´s next Symposium und Workshops Köln

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Kick Off Symposium „What’s next“

WHAT’S NEXT? heisst auch das  Dachthema mehrerer Veranstaltungen im Wintersemester 2011/12 am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität Köln. Das Semester startet mit einem gemeinsamen Symposium am 21.Okt. 2011.

Programm
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The Global Contemporary

Die Globalisierung als eine Phase geopolitischer Wandlung der Welt ist zugleich eine Wandlung der Kunst, ihrer Produktionsbedingungen und der Möglichkeiten ihrer Verbreitung und Präsenz. Zugleich stehen die KünstlerInnen und vor allem die Institutionen der Kunst – Großausstellungen, Museen, der Markt – vor der Frage, wie weit Kunst »global« gedacht werden kann und muss – und wie sich dies auf ihre eigenen Arbeitsweisen niederschlägt. Die Ausstellung The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 im ZKM Karlsruhe wird mittels dokumentarischer Materialien und künstlerischer Positionen untersuchen, wie die Globalisierung mit ihren dominanten Marktmechanismen einerseits und ihren Utopien der Vernetzung und Freizügigkeit andererseits auf die unterschiedlichen Sphären der Kunstproduktion und -rezeption einwirkt.

Ausstellungsthemen:
Jeder Versuch, den Prozess der Globalisierung in seiner Gesamtheit zu erfassen, kann heute nur schnappschussartig einen vorübergehenden Zustand abbilden. Um dieser Situation Rechnung zu tragen, wird »The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989« in mehreren thematischen Bereichen unterschiedliche Aspekte herausgreifen, wie u. a. 1989 und die Folgen, Zeitgenossenschaft, die Migration der Bilder, das Ende des kunstgeschichtlichen Kanons, Repräsentationsstrategien der Kunst, Kunst und Politik, Kunstmarkt oder Identitäten im Kunstsystem. Die künstlerischen wie dokumentarischen Untersuchungen und Darstellungen dieser Themenfelder sind im Sinne temporärer Ansichten eines sich in steter Bewegung befindenden Ganzen zu verstehen – und erlauben es, auch ihren eigenen Blickwinkel zur Diskussion freizugeben.

Teilnehmende KünstlerInnen (u. a.):
Bani Abidi, AES Group, Halim Al-Karim, Halil Altindere, Francis Alÿs, Rasheed Araeen, Kader Attia, Yto Barrada, Richard Bell, Guy Ben-Ner, Tamy Ben-Tor, Ursula Biemann, Michael Bielicky & Kamilla B. Richter, Zander Blom, Santiago Borja, Luchezar Boyadjiev, Ondrej Brody & Kristofer Paetau, Erik Bünger, Roberto Cabot, Anetta Mona Chisa & Lucia Tkacova, Chto delat?, Mansour Ciss Kanakassy & Baruch Gottlieb & Christian Hanussek, Com&Com, Minerva Cuevas, Neil Cummings & Marysia Lewandowska, Pauline Curnier Jardin, Manthia Diawara, Ala Ebtekar, Nezaket Ekici, Yara El-Sherbini, Elmgreen & Dragset, Erika & Javier, Doug Fishbone, Brendan Fernandes, Meschac Gaba, Thierry Geoffroy / Colonel, Ghana ThinkTank, Matthias Gommel, Josh Greene with Yangzi, Anawana Haloba Hobøl, Hong Hao, Khosrow Hassanzadeh, Mona Hatoum, Antonia Hirsch, Pieter Hugo, Ashley Hunt, Melanie Jackson, David Jablonowski, Christian Jankowski, Anna Jermolaewa, Jin Shi, JJ XI & Cai Yuan, Jompet, Martin Kippenberger, Agung Kurniawan, Surasi Kusolwong, Will Kwan, Moshekwa Langa, Ben Lewis, Liu Ding, Rafael Lozano-Hemmer, James Luna, Pooneh Maghazehe, Tirzo Martha, Gabriele di Matteo, Miao Xiaochun, Mirza/Butler, Nástio Mosquito, Krisna Murti, Jun Nguyen-Hatsushiba, Ni Haifeng, IRWIN und NSKSTATE.COM, Eko Nugroho, Mattias Olofsson, Adrian Paci, Leila Pazooki, Pavel Pepperstein, Pinky Show, Tadej Pogacar, Elodie Pong, Nusra Latifa Quereshi, Raqs Media Collective, Araya Rasdjarmrearnsook, Navin Rawanchaikul, RYBN, Ho-Yeol Ryu, Ruth Sacks, Chéri Samba, John Smith, Sean Snyder, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau, SOSka group, Michael Stevenson, Hito Steyerl, Mladen Stilinovic, Jens M. Stober, Jim Supangkat, Superflex, Stephanie Syjuco, Tsuyoshi Ozawa, Tintin Wulia, The Xijing Men, Xu Bing, Zhou Tiehai

Objekt zur (Finanz-)Krise

ein Kunstobjekt von Thomas Moor (BA Medien&Kunst – Bildende Kunst)

Handliche Hunderternoten zu verschiedenen Verwendungszwecken.
Diese geschredderten Hundertfrankennoten (8. Serie/1995) werden zum Verkauf angeboten. Der Kaufpreis verhält sich linear zum Wert der geschredderten Noten, gemessen wird dieser anhand des Gewichts (eine Hundertfrankennote wiegt 1,099 Gramm). Die meisten angebotenen Portionen bewegen sich zwischen 3 und 5 Gramm (CHF 272.95 bzw CHF 454.95), gerne wird aber natürlich auch auf individuelle Grössenwünsche eingegangen. Für Studierende bieten sich die 1-Gramm-Budget Portions an (CHF 91.00), für Kunstsammlerinnen und Kunstsammler mit grösserem Kunstinteresse werden natürlich auch Deluxe Bags mit bis zu 200 Gramm (CHF 18’198.35) angeboten.
Bei Interesse im weitesten Sinne kontaktieren Sie bitte Thomas Moor (2. Semester VBK ZHdK) unter thomas.moor@zhdk.ch. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.“

Weitere Fotos:  Weiterlesen ‚Objekt zur (Finanz-)Krise‘

Opening bei Charlies Contemporary

eine Kurzgeschichte von Maya Wipf (BA Medien&Kunst – Vertiefung Fotografie)

Richtig festlich und chic ist die Stimmung in der Galerie. Die Sonne brennt draussen auf den Asphalt, aber drinnen ist es angenehm kühl. Die ersten Gäste sind bereits zur Vernissage erschienen und nippen an ihren Weingläsern, degustieren die amuse bouches und lächeln, einige natürlich, einige aufgesetzt oder vielleicht können sie einfach nicht mehr anders.

Emma hat soeben ihre Freundin Kirsty auf der anderen Seite des Raumes entdeckt und schnappt sich noch schnell ein neues Gläschen Cava bevor sie auf ihren High Heels über das Parkett stöckelt und Kirsty freudig in die Arme schliesst. „Gut siehst du aus, tolles Kleid“, schwärmt Emma. Kirsty bedankt sich und gibt Komplimente zurück. „Die neue Frisur steht dir und die Farbe deines Hutes passt ausgezeichnet zum Lippenstift. Sie wäre ganz zufällig in der Gegend gewesen als ihr wieder eingefallen sei, dass heute die Vernissage bei Charlies Contemporary stattfände, meint Emma und da sei sie ganz spontan vorbeigekommen. Weiterlesen ‚Opening bei Charlies Contemporary‘

Krisograph – Soziale Medien in der Kunst

Eine Installation von Sebastian Pape (BA Design – Interaction Design)

In der Installation KRISOGRAPH stellt ein Projektor Wörter auf einer Wand dar, die herauszubrechen scheinen. Die Löcher in der Wand zeigen Schlüsselworter aktueller, weltweiter Krisenthemen. Die Wand dient somit als Medium zwischen Informationen des aktuellen Weltgeschehens und dem Betrachter.

Ein Computerprogramm selektiert nach logischen Regeln die aktuellen Schlagwörter von dem Sozialen Netzwerk Twitter und liefert damit den Input für die Installation. Die digitale Information wird durch den Projektor auf die Wand übertragen, so dass vor dem Auge des Betrachters die Löcher in der Wand entstehen.

Bei dieser Installation handelt es sich nicht um eine starre Manifestation. Werden im Sozialen Netzwerk Twitter zu einem be- stimmten Krisenthema keine Beiträge mehr verfasst, so verschwinden die Löcher in der Wand und machen Platz für neue krisen- behaftete Schlüsselwörter.

Die Installation KRISOGRAPH soll Betrachter aufmerksam machen und auf aktuelle Krisenthemen hinweisen und sensibilisieren. Beim längeren betrachten der Installation kann mann beobachten wie Krisen, symbolisiert durch ein Keywort, auftauchen und auch wieder verschwinden. Ob die Wand jemals ohne Löcher bleibt?

Hier die KRISOGRAPH – Dokumentation – Sebastian Pape – ZHdK ansehen.